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Merkel watscht Carstensen ab

Carstensen hatte nach LN-Informationen in der letzten Woche einen Brief an Merkel geschrieben. Darin verwies er auf das Nein im Kieler Koalitionsvertrag zur unterirdischen Kohlendioxid-Verklappung. Als mögliche Speicherstätte ist Nordfriesland ins Auge gefasst, aber auch Ostholstein gilt als geeignet. Carstensen wollte mit seinem Schreiben erreichen, dass auch im Berliner Koalitionsvertrag von Union und FDP eine Absage an die CCS- Technologe festgeschrieben wird. Die Antwort bekam er in Form einer öffentlichen Watsche vor den versammelten Delegierten. Im Berliner Koalitionsvertrag von Union und FDP heißt es zudem unmissverständlich: „Wir wollen auch weiterhin den Bau von hocheffizienten Kohlekraftwerken ermöglichen.“ Und: Die Bundesregierung werde die EU-Richtlinie zur Abscheidung und unterirdischen Einlagerung des Klimakillers CO22 „zeitnah umsetzen“.

Frei nach Charlotte Roche: Es haben sicher ganz nette und unschuldige Menschen die CDU gewählt. Sie kommen trotzdem alle in die Hölle.